Worum geht's hier?
Recruiting, Azubis, Führung, Lernkultur, Betriebsalltag. Wir reden über das, was in der Ausbildung trägt ... und über das, was längst lauwarme Brühe ist.
Mit Gästen, die auch mal anderer Meinung sind. Die das Alte verteidigen dürfen. Die das Neue hinterfragen müssen. Kein Lagerdenken, kein Besserwissen, keine moralische Keule. Wir drehen den Spiegel nicht auf die junge Generation, sondern auf uns selbst.
Du musst kein Fachmensch sein, um reinzuhören. Aber du kommst als Fachmensch raus.
Wer redet hier eigentlich?
Kein Experte, der von oben erklärt. Kein Moderator, der sich selbst zuhört.
Alexander Steffen ist der, den du nach der Arbeit noch kurz anrufst. Weil er das Thema kennt, weil er ehrlich ist und weil das Gespräch mit ihm meistens länger dauert als geplant. Gut so.
Er hat Ausbildung nicht studiert, sondern macht sie täglich. Kennt Fehler, eigene wie fremde. Und hat trotzdem ... oder genau deshalb ... Lust, darüber zu reden.
Das Format?
Jede Folge fängt mit derselben Frage an. Die ist unverhandelbar:
Kaffee oder Mate?
Danach wird's ehrlich. Wir nehmen uns ein Thema vor, drehen es um und gucken drunter. Aufgenommen werden meist 60 Minuten. Kein künstliches Lachen an den richtigen Stellen.
Du willst dabei sein?
Du machst Ausbildung anders. Du hast eine Meinung, die aneckt. Oder du verteidigst das Alte mit guten Gründen. Dann lass uns reden.
Kaffee & Mate ist nicht kommerziell. Keine Honorare, keine versteckte Werbung, kein Gast wird hier zur Litfaßsäule für sein eigenes Produkt. Aufgenommen wird remote über Riverside, das dauert ungefähr eine Stunde.
Schreib mir einfach: hello@asteffen.de
Praktikum. Echt jetzt? Warum No-Shows kein Schülerproblem sind
In diesem Gespräch erzählt Malte, wie er mit einer innovativen Plattform das Praktikum für Schüler und Unternehmen revolutioniert. Er teilt Einblicke in die Bedeutung von Praktika, Tipps für Unternehmen und die Motivation hinter seinem Projekt. In diesem Gespräch werden die wichtigsten Aspekte der Gestaltung erfolgreicher Praktika beleuchtet. Von der Vorbereitung über den ersten Tag bis hin zur Nachbereitung und Elternbeteiligung – erfahren Sie, wie Unternehmen und Praktikanten optimal profitieren können.
Kapitel
(0:00) – Intro: Der Chef war auch mal Praktikant(0:44) – Warum Praktika oft falsch verstanden werden
(1:03) – Vorstellung von Malte und Praktikum.io
(2:11) – Von Jugend forscht zum Unternehmen
(3:11) – Kaffee oder Mate?
(3:43) – Warum ausgerechnet Praktika?
(5:25) – Tagespraktika und die Sicht der Unternehmen
(7:01) – Die Geschichte hinter der Praktikanten-Tasse
(8:40) – Praktika als Chance statt Makel
(10:54) – Worauf Unternehmen bei Praktikanten achten sollten
(14:00) – Wie wichtig ist echtes Interesse am Unternehmen?
(16:03) – Gutes Recruiting braucht nicht viel Budget
(16:40) – Die schlimmsten Praktikums-Erlebnisse
(18:04) – Praktikumsplätze, Engpässe und Bewerbungswellen
(21:00) – Mitarbeiterkinder und Vitamin B im Praktikum
(24:00) – „Ich weiß noch gar nicht, was ich machen will“
(26:35) – Was Unternehmen am ersten Praktikumstag richtig machen sollten
(29:08) – Onboarding für Praktikanten
(32:45) – Was einen richtig guten ersten Tag ausmacht
(36:05) – Wenn Praktika nicht funktionieren
(37:10) – Praktikanten ins Team integrieren
(38:50) – Die Rolle von Azubis als Praktikums-Begleiter
Helikopter oder Heimvorteil? Elternarbeit auf der Azubimesse
Wer steht am Samstagmorgen wirklich am Messestand? In neun von zehn Fällen: die Eltern. Klemmbrett in der Hand, Fragen zur Übernahmequote auf den Lippen — die Jugendlichen zwei Schritte dahinter, Kopfhörer auf, noch halb im Schlaf.
Ist das Helikoptereltern-Verhalten? Schon Rasenmäher? Oder einfach der Heimvorteil, den sich viele Jugendliche heute insgeheim wünschen?
Zu Gast: Susanne Peters, Leitung der Einstieg Concept — der Agentur hinter Deutschlands größten Berufsorientierungs-Messen. 23 Jahre Messe-Erfahrung, selbst Mutter von zwei Töchtern. Eine Doppelperspektive, die das Thema braucht.
Wir sprechen über:
- warum 90 % der Eltern samstags mitkommen — und was das über die heutige Eltern-Kind-Beziehung erzählt
- den unterschätzten Freitag: warum auch die „verschleppten" Schulklassen wertvoll sind
- Klemmbrett-Laufzettel mit Pflichtfragen — warum Susanne kein Fan davon ist
- warum Personalabteilung am Stand nicht reicht und Azubis den Unterschied machen
- die eine Frage, die Eltern ihrem Kind stellen sollten (Tipp: nicht „Was willst du mal werden?")
- Berufsorientierung als Marathon, nicht Sprint — und was Eltern, Lehrkräfte und Unternehmen daraus lernen sollten
Eine Folge für alle, die Azubi-Recruiting machen, Berufsorientierung gestalten — oder selbst gerade Eltern eines Teenagers sind und sich fragen, wie viel Mitkommen okay ist.
Über Kaffee & Mate
Der Podcast über Ausbildung, Recruiting und das, was wirklich trägt. Küchentisch statt Konferenzraum. Ehrlich statt Hochglanz.
(0:00) – Intro: Eltern auf der Azubi-Messe
(1:18) – Die Szene am Messestand
(3:54) – Susannes Blick auf Messen und Eltern
(8:06) – Kaffee oder Mate?
(9:34) – Helikoptereltern oder Heimvorteil?
(13:02) – Warum engagierte Eltern wichtig sind
(15:01) – Wenn Eltern Berufswahl prägen
(17:33) – Tricks im Umgang mit Eltern am Stand
(20:44) – Erstbesuch oder konkrete Orientierung?
(22:46) – Warum der Freitag eine Lanze verdient
(26:55) – Messe als Erlebnis statt Kugelschreiberjagd
(28:39) – Warum Azubis am Stand so wichtig sind
(31:31) – Ausbildung an Gymnasien sichtbarer machen
(33:08) – Kleine Betriebe neben großen Marken
(36:04) – Tipps für Unternehmen und Eltern
(40:35) – Eigene Wünsche nicht aufs Kind projizieren
(42:17) – Kreative Messestände mit kleinem Budget
(46:24) – Wann Eltern zur Behinderung werden
(48:08) – Wenn Eltern ohne Kind zur Messe kommen
(50:25) – Eltern zwischen Hilfe und Loslassen
(57:45) – Unternehmen müssen ihre Zielgruppe verstehen
(58:22) – Wie sich Elternarbeit und Recruiting verändern
(1:00:15) – Schlussgedanke und Verabschiedung
Schultüten-Gate: Willkommen oder verkindlicht?
Es fing mit einer LinkedIn-Stichelei an. Sommer, Florian dagegen, ich dafür — beide aus Wertschätzung, beide mit Argumenten, am Ende zwei komplett verschiedene Sichten auf ein Stück Pappe mit Süßigkeiten & Merch drin.
Ein Jahr später sitzen wir nicht mehr im Kommentar-Feld, sondern am virtuellen Küchentisch. Und merken schnell: Die Schultüte ist eigentlich nur das Symbol. Dahinter steckt die Frage, die tausende Betriebe gerade falsch beantworten — wie empfange ich junge Menschen, ohne sie zu Erstklässlern zu machen?
Florian kommt aus der Praxis. Er bildet nicht selbst aus, er geht in Unternehmen rein, kümmert sich Azubis, Ausbilder:innen, und manchmal auch um die größere Strategie dahinter.
Wir reden über die ersten Tage, die ersten Wochen, das Machtgefälle, die unausgesprochenen Regeln. Über Fotofreigaben, die kein "Nein" zulassen. Über Marketing-Teams, die Azubis als Content-Maschine missverstehen. Und über die Frage, ob KI das Onboarding übernimmt — oder es gerade jetzt menschlicher werden muss.
Eine Folge für alle, die "Wir haben das schon immer so gemacht" als Antwort kennen — und ahnen, dass das nicht reicht.
Kapitel
(0:00) – Intro: Schultüte, Azubi-Familie und Onboarding
(1:23) – Warum dieses Gespräch entstanden ist
(2:48) – Wer Florian ist und was er in Unternehmen macht
(5:00) – Kaffee oder Mate?
(6:30) – Warum Onboarding über die ersten Tage entscheidet
(9:35) – Warum Betriebe beim Onboarding oft Hilfe brauchen
(13:42) – Augenhöhe: wichtig, aber oft falsch verstanden
(17:30) – Die Schultüte als Symbol und Streitpunkt
(20:47) – Warum Kommunikation wichtiger ist als Merch
(24:21) – Psychologische Sicherheit braucht klare Leitplanken
(29:21) – Radikale Ehrlichkeit bei Übernahme und Perspektiven
(32:52) – Onboarding machen, ohne wirklich Onboarding zu machen
(35:41) – Erst Inhalte klären, dann den Kalender füllen
(38:04) – „Ihr seid die Zukunft“ ohne Floskelkitsch
(41:22) – Azubis als frischer Blick aufs Unternehmen
(45:15) – Ernst nehmen heißt nicht verhätscheln
(49:57) – Social Media, Freiwilligkeit und Machtgefälle
(53:14) – Warum Azubi-Projekte eine Strategie brauchen
(56:01) – Wie sich Onboarding in Zukunft verändern wird
(57:11) – Für wen sich diese Folge besonders lohnt
(58:34) – Abschluss und Schultüten-Abmachung
Kuratiert statt blind geswipt — Berlin macht's vor, Recruiting macht's nach. Irgendwann.
Recruiting = Dating?
Klingt absurd. Ist es aber nicht.
Beide Märkte. Dieselbe Logik. Dieselben Fehler. Swipen, bewerben, warten, ghosten, wiederholen. Und am Ende fragt sich jeder, warum es nicht klappt — aber niemand ändert was.
Daniel hat acht Jahre Recruiting-Marketing gemacht. Er kennt die Mechanismen von innen. Und hilft jetzt nebenbei einem Berliner Dating-Startup dabei, Events zu bauen, die beweisen: Es geht auch anders. Weniger Masse. Mehr Mensch. Kuratiert statt geflutet.
Seine These trifft: Was Dating gerade neu denkt, fehlt im Recruiting seit Jahren. Warm Leads statt kalter Datenbanken. Empfehlung statt Algorithmus. Transparenz, bevor in Runde fünf rauskommt, dass das Gehalt eh nicht passt.
Wir reden heute darüber, was beide Märkte voneinander lernen können. Und was sie lieber nicht tun sollten.
Plus: Eine offene Einladung an den Bundeskanzler. Ernst gemeint.
Kapitel
Hier sind sinnvolle Spotify-Kapitel aus dem VTT:
(0:00) – Dating trifft Recruiting
(1:15) – Wer ist Daniel?
(3:39) – Like Butter und kuratierte Dating-Events
(6:54) – Kaffee oder Mate?
(8:09) – Was Dating und Recruiting gemeinsam haben
(10:48) – Bewerben aus Bewerbersicht
(13:42) – Ghosting im Dating und Recruiting
(15:30) – Transparenz im Bewerbungsprozess
(18:48) – Warum fühlt sich Recruiting noch wie 2008 an?
(23:14) – Quantität vs. kuratierte Auswahl
(27:06) – Was ist ein Match wert?
(29:08) – Young Talent, Azubis und Geld
(33:03) – Was macht eine gute Bewerbung aus?
(38:49) – Ehrlichkeit und fehlender Background
(47:42) – Systemprobleme und Infinite Loop
(48:25) – Mehr Mut, Offenheit und Probezeit